|
|
|
 |
Entscheidungen - Der Weichensteller des Lebens |
 |
 |
|
 Das
Leben beginnt mit der Geburt. Doch das eigene Leben beginnt nicht mit dem
ersten Atemzug, sondern mit den ersten Entscheidungen.
Die ersten Jahre treffen unsere Eltern die Entscheidungen, wie sie überhaupt
erst die Entscheidung trafen das wir existieren. Sie Entscheiden was wir anziehen,
welche Musik wir hören und was aus uns wird, in der Art wie sie mit uns umgehen
und uns prägen. Doch Tag für Tag, den wir älter werden, gilt es mehr Entscheidungen
selbst zu treffen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Unbemerkt beginnen wir
zuerst Kleidung, die unsere Eltern uns vorschlagen, abzulehnen und sich für andere
zu entscheiden oder einen eigenen Musikstil zu finden, der zum bedauern mancher
Eltern weit von deren entfernt liegt.
Im laufe der Zeit werden diese zu treffenden
Entscheidungen in ihren Folgen weitreichender, als ein Naserümpfen der Freunde,
wenn sie dich in einem pinken Shirt mit Teletubbys darauf sehen.
Ehe man sich
versieht steht man vor dem Spiegel und rasiert sich in der eigenen Wohnung weit
weg von Zuhause und den Eltern und fragt sich wo die Zeit geblieben ist. Man
hat die ersten Entscheidungen die die eigene Zukunft betreffen getroffen. Man
hat sich für ein Studium, eine Ausbildung oder etwas ähnliches entschieden und
denkt man stünde auf eigenen Beinen. Doch wie schwer es wirklich ist Entscheidungen
zu treffen und diese mit all ihren Konsequenzen zu ertragen bzw. durchzusetzen wird
mir jetzt erst immer mehr klar.
Man sollte doch denken, dass man aus seinen Fehlern
lernt wenn man eine dumme Entscheidung getroffen hat, denn klar ist das egal
wie lange man darüber nachdenkt, wie man sich entscheidet, man niemals eine Garantie
für eine richtige Entscheidung erhalten wird. Aber was ist wenn
man ständig wieder dumme Entscheidungen trifft? Wenn man vorher weiss, das es
dumm ist zu tun was man tut und es trotzdem tut? Welchen Sinn hat das? Erhoffe
ich mir das ein und dieselbe Handlung, von der ich weiss das sie schlechte Folgen
hat, sie irgendwann eine andere, womöglich gute Folge hat?
Ich erinnere mich an ein schönes Filmzitat in dem es heisst "dumm ist der der
dummes tut" (Forrest Gump). So bleibt mir also die Erkenntnis das ich in manchen
Dingen einfach nur dumm bin, wobei diese Dummheit nur ein Produkt meine Hoffnungen
und Sehnsüchte, wenn man so will meiner Emotionen ist und diese, haben bisher
immer über den Verstand triumphiert.
|
|
|
Geschrieben von fallenang3l auf Thursday, 27.July. @ 17:37:59 CEST (853 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
| |
 Was
bedeutet Glück?
Ist es eine Ansammlung vieler, für einen persönlich positiv empfundener Zufälle?
Ist es ein Zustand, ein Ereignis oder eine Emotion? Eines zumindest ist klar,
Glück ist nur völlig individuell zu betrachten, denn in dem Moment, an dem eine
Person am Pokertisch das "Glück" hat einen Royal Flash zu haben, sind alle anderen
einige 100 Scheine ärmer.
Ist Glück immer etwas wunderschönes? Naja, ich denke wenn jemand einen Autounfall
überlebt danach aber querschnittsgelähmt ist, ist das alles andere als wunderschön.
Glück hatte er aber allemal.
Es gibt Dinge im Leben, die können wir beeinflussen und welche die wir nicht
beeinflussen können. Glück nur ein kleiner Splitter der zweiten Kategorie.
Ein von uns nicht steuerbares Ereignis, welches sich nicht zu unserem Nachteil
auswirkt.
Aber sind diese Dinge wirklich "nicht beeinflussbar"? Alles auf der Welt beruht
auf Naturgesetzen. wirft man einen Würfel, so ist dies nichts als Physik. Wurfgeschwindigkeit,
Form des Würfels, sein Gewicht, der Wiederstand der Tisches, kleine unebenheiten
auf ihm und der Wurfwinkel sind alles Faktoren die den Würfel letztendlich
die Zahl zeigen lassen die er zeigt. Das man in einer Prüfung genau das gefragt
wird das man weiss, kann einerseits reiner Zufall sein, andererseits auch die
Summe nonverbaler Komunikation die unterbewusst verübt und auch vom Gegenüber
wahrgenommen wird und ihn evtl. in der Situation bewog zu Fragen was er gefragt
hat.
Eine klare Antwort darauf was Glück ist kann ich also nicht geben. Eines steht
jedoch ausser Frage: Wenn es Glück gibt, dann gibt es auch Pech und beides
wird uns in unterschiedlichen Phasen unseres Lebens begenen. Bleibt nur zu
hoffen das uns das Glück heufiger wiederfährt als das Pech.
|
|
|
Geschrieben von fallenang3l auf Monday, 24.July. @ 01:57:10 CEST (955 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
|
 |
Teufelskreis der Feigheit? |
 |
 |
|
Ulkor schreibt "Morgens halb 4 in Deppeneutschland...
Wer noch wach ist, muss entweder arbeiten oder entspringt der Spassgesellschaft. Aber warum bin ich denn Teil dieser Gesellschaft? Ganz einfach ... ich muss mir nicht den arsch aufreissen um eine Familie zu ernähren und die Miete zu Zahlen...ich kann machen was ich will, weil ich - zumindest bis zur nächsten Rechnung - Frei bin... keine Bindungen habe und keinen Lebensabschnittsgefärten.... ich bin also Single und möchte eigentlich das Leben so lange wie möglich geniessen....
SCHEISSE!!! ICH BIN JA IMMERNOCH SINGLE!!!
Also da das ja nicht tragbar ist und man ja eigentlich was anderes sucht und für die wahre Liebe auch aus dieser "jede nacht durchfeierngesellschaft" austreten würde kneift man die Arschbacken zusammen und fängt an...
aber ganz locker... man will ja nich als verzweifelter abgestempelt werden... das wär uncool...
"
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Wednesday, 30.November. @ 11:32:12 CET (1026 mal gelesen)
(mehr... | 3718 mehr Zeichen | Punkte: 0)
|
|
|
| |
Waschbären sind Tiere von denen erwartet wird das sie alles waschen, was sie in die Finger bekommen.
Tag für Tag, Jahr für Jahr wäscht der kleine Waschbär alles, sowie es von ihm erwartet wird.
Doch eines Tages fragt er sich:"wieso wasche ich mir die Finger wund und verschwende meine Zeit damit zu tun was andere von mir erwarten?"
Und als er so darüber nachdenkt beginnt er das waschen immer mehr zu hassen.
Er will zwar waschen, aber nicht wenn andere es von ihm erwarten sondern, wenn es für richtig hält.
Ich finde wir sind oftmals in unseren Entscheidungen zu sehr von gesellschaftlichen Zwängen geleitet, was uns dem Spass am eigentlichen Ziel durch unnötigen Druck verdibt.
Wenn man tut was man tun will, wenn man es tun will, bekommt man vielleicht ein Stück mehr vom Kuchen des Glücks ab ;)
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Monday, 04.July. @ 00:44:16 CEST (1477 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
| |
Die Wiedersprüchlichkeit der Vernunft weist darauf hin, das obwohl alles Sein in unserer Erkenntnis erst durch die Vernunft wahrgenommen, ja sogar existieren kann, das nichts wirklich Sein kann ausser dem unbedingten.
Im Grunde ist alles transzendent, also mit den Sinnen nicht erfassbar, weil die Sinne manipulativ und subjektiv sind. Somit ist klar das wir das Seinde nicht ansich wahrnehmen, sondern nur das Abbild dessen was wir uns durch unsere Sinne und Erfahrungen darunter vorstellen. Nach Kant sind Raum und Zeit a priori, also von Erfahrungen und Wahrnehmung unabhängig. Sie liegen jeder Vorstellung zugrunde.
Begründet sich unser Verhalten auf unsere Wahrnehmung? Denn wenn alles was IST unterschiedlich wahrgenommen wird abhängig von den Erfahrung und den Sinnen, so muss auch unser Handeln darauf unterschiedlich sein. Ist dies der Grund, wieso Menschen die schlechte Erfahrungen gemacht haben schlechtes tun, weil sie "schlechtes wahrnehmen"?
Eines ist klar. Die Insel auf der wir stehen ist das SEIN und von dort blicken wir auf das Meer und erkennen etwas transzendetes das wir mit der Vernunft zu erklären versuchen, ohne jedoch das seinde, direkt zu unseren Füßen a priori zu verstehen.
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Monday, 07.March. @ 05:23:51 CET (1075 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
| |
Eine ausgedehnte Wissenschaftliche Studie beruhend auf empirischen Grundlagen hat mich bewogen eine zweite Chaostheorie aufzustellen.
Sie besagt, dass Dinge, von denen man dringend hofft, das sie nicht eintreten, mit sicherheit eintreten werden. Aber alles, was man so garnicht erwarten würde letztendlich doch geschiet.
Eines von vielen Beispielen: Bereitet man sich auf eine Prüfung vor, in der man alles perfekt beherrscht, bis auf einen kleinen Teil, von dem man nicht hofft, dass dieser abgefragt wird, so kann man zu 90% davon ausgehen das genau dieser Teil abgefragt wird.
Welche Erkenntnis können wir dem entziehen? Niemals zwanghaft versuchen sich gegen etwas zu wehren, weil es dann mit Bestimmtheit eintreten wird? Ich fürchte so einfach lässt sich das Chaos nicht linken. Es merkt wovor wir uns fürchten und wogegen wir uns zu wehren versuchen.
Also mal wieder eine Erkenntnis die uns nicht schlauer macht.
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Saturday, 11.December. @ 21:56:32 CET (2010 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 5)
|
|
|
| |
Bin ich der, für den mich die "anderen" halten?
Bin ich meine Gedanken, meine Gefühle, oder die Summe meiner Erziehung, Gene und Erfahrungen?
Wie soll man andere Menschen jemals richtig kennen lernen, wenn man nicht einmal sich selber wirklich kennt?
Ich beobachte Menschen, wie sie mit ausdruckslosen Gesichtern das Meer betrachten. Ich analysiere jede Mimik, jeden Blick und jedes Wort jedes einzelnen, bis ins kleinste Detail und versuche alle möglichen, und schließlich die wahrscheinlichsten Interpretationsmöglichkeiten dafür zu finden.
Ist es ein Fehler alles verstehen zu wollen? Sollte man Dinge stattdessen einfach auf sich zukommen lassen und sie letztlich einfach akzeptieren?
Was widerstrebt mir daran so sehr, dass ich immer versuche alles vorher verstehen und wissen zu wollen?
Vermutlich ist es der Wunsch die Dinge kontrollieren zu wollen – sie berechenbar zu machen, was mir die Möglichkeit gibt, mich darauf einzustellen.
Aber Kontrolle ist nichts als Illusion.
FaLLeNaNg3L
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Tuesday, 09.November. @ 21:01:07 CET (1446 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
| |
Das Leben ist wie eine endliche Strasse. Wir gehen auf ihr, bis wir zu einer Kreuzung kommen. Anfangs wird uns der "richtige" Weg noch gezeigt und alles scheint klar. Doch je älter wir werden, desto mehr verblassen die Strassenschilder und wir müssen ohne einen Anhaltspunkt auf den richtigen Weg entscheiden, welchem wir folgen möchten.
Am Ende unseres Weges steht so oder so eine Sackgasse, an der unser Weg endet. Aber es geht darum, wie wir unseren Weg beschreiten, und nicht um das Ziel der Reise. Unsere Aufgabe besteht darin uns für den für uns geeigneteren Weg zu entscheiden und auch wenn dieser einmal holprig und beschwerlich sein sollte, nicht stehen zu bleiben.
Jedesmal wenn wir an einer Kreuzung einen neuen Weg beschreiten, so lassen wir den alten Weg, mit allen seinen Blumen, Bäumen und Steinen zwar hinter uns, aber die Erinnerung an diese Vergagenheit tragen wir bei uns und nutzen die Kraft die wir daraus ziehen, um die Hürden des presenten Weges beschreiten zu können.
MfG FaLLeNaNg3L
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Sunday, 17.October. @ 19:31:50 CEST (1408 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
|
 |
Ich bin Jack's unentschlossenes Bewusstsein |
 |
 |
|
Was ist REAL?
Ist es das was wir sehen, hören oder schmecken? Ist Realität objektiv oder für jeden von uns anders?
In uns steckt der Wunsch Realität unterschiedlich wahrnehmen zu wollen. Wir begnügen uns nicht mit unserem Bewusstsein sondern versuchen zu sein wie jemand anderes, im Glauben uns ginge es besser wenn wir seine Realität lebten. Wir nehmen Drogen die unser Bewusstsein und die Sicht auf die Realität verändern wobei so mancher sogar behauptet, das die Realität im Rausch die eigentliche sei.
Was ist jedoch wenn es keine eigentliche Realität gibt? Wenn es nur meine oder deine Realität gibt?
Einsame oder alte Menschen leben oft in einer Scheinwelt, in der ihre Angehörigen noch leben und alles in Ordnung ist. Ihr Bewusstsein hat ihnen eine "funktionierende" Realität geschaffen.
Sieht Rot für dich genau so aus wie für mich oder haben wir nur die selbe Definition für etwas subjektiv unterschiedliches?
Wieso hören wir nicht auf unser Bewusstsein zwanghaft einem vermeidlich "richtigen" Optimum entsprechend entwickeln zu wollen und erfreuen uns an der Individualität unserer Realitäten, losgelößt davon ob sie nur ein Traum sind oder nicht.
Ich bin Jack's unentschlossenes Bewusstsein.
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Thursday, 05.August. @ 19:43:37 CEST (2388 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
| |
Eine der essenziellsten Fragen die ein Mensch sich stellen kann, ist die Frage danach wer er ist. Denn erst wenn wir uns selbst kennen und verstehen wissen, können wir andere verstehen.
Der gläubige Mensch würde wohl antworten "ich bin ein Kind Gottes".
Heisst das, das wir Menschen uns dadurch definieren, aus wessen Hand wir glauben geschaffen worden zu sein und nicht dadurch wer wir sind?
Nehmen wir einmal an es wäre so, dass wir uns durch unser Handeln und unseren Charakter definierten, müsste man dann die Frage "wer bin ich?" nicht viele male an unterschiedlichen Punkten des Lebens unterschiedlich beantworten?
Gibt es darauf eine Antwort und wird es einen Punkt in unserem Leben geben, an dem wir plötzlich die Augen aufreißen und wie vom Blitz getroffen diese Antwort klar vor Augen haben?
Nunmehr bleibt mir nix mehr als mich den Worten Sokrates anzuschließen, welcher schon vor 2400 Jahren wusste:
"Ich weiß, daß ich nichts weiß."
|
|
|
Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Monday, 15.March. @ 03:10:19 CET (810 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
|
|
|
|
Dieser Block hat derzeit keinen Inhalt. | |
|
|