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Schizophrenie der Gedanken |
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 Ich
zerbreche mir stundenlang den Kopf darüber, wie ich etwas ausdrücke ohne es wirklich
auszudrücken. Ich überlege mir Formulierungen die etwas sagen sollen, obwohl
ich es irgendwie doch nicht sagen will.
Doch wieso quäle ich meinen Geist derart, wenn ich es doch einfach sagen könnte?
Die Antwort lautet Angst. Angst vor der falschen Antwort, der falschen Reaktion.
Es ist ein Spiel das jeder spielt. Nicht weil es jedem Spaß macht, sondern weil
es nötig ist. In dem Moment wo man jemanden sieht, verrät einem der Rythmus seines
Herzens, was man über diesen jemand denkt und fühlt. Doch anstatt gleich zu
sagen was man empfindet macht man Andeutungen und beginnt ein Spiel das Isaac
Newton als das Wechselwirkungsprinzip beschrieb, nämlich "actio
et reactio".
Mein Vater beschrieb diese Situation einst sehr treffend als Boxkampf. Man geht
vor, tastet sich an den "Gegner" heran, probiert eine lockere Linke und weicht
ein Stück zurück um zu sehen wie der andere darauf reagiert. Ich für meinen
Teil fürchte mich aber derart vor der Reaktion auf meine Linke und die darauf
folgenden Schmerzen, dass ich nicht wage sie durchzuführen, sondern sie lediglich
antäusche um im nachhinen sagen zu können "ich habe garnicht geschlagen".
Eine Schizophrenie der Gedanken, die sich so sehr danach sehnen die durch Angst
gefesselten Wörter rauszulassen, bis letztlich nurnoch oberflächliche Floskeln
eine Fassade überwinden, hinter welcher lodernde Emotionen darauf warten auszubrechen.
Emotionen die lange verschollen waren und irgendwie doch immer da.
Das alltägliche Chaos in meinem Kopf herrscht nunmehr auch in meinem Herzen und
stellt eine Welt die funktionierte, auch wenn ihr etwas bzw. jemand fehlte,
völlig auf den Kopf.
So versuche ich also im Wirrwarr meiner Gedanken und Gefühle einen Faden zu finden
an den ich mich halten kann, um mich daran entlang zu hangeln, bis ich weiss
was zu tun ist oder aber die Zeit eine Entscheidung trifft.
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Geschrieben von fallenang3l auf Saturday, 09.September. @ 02:35:27 CEST (886 mal gelesen)
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 Fragt man Menschen danach, was Liebe ist, so wird wohl jeder eine ähnliche Antwort nennen. Wir haben ein klares Verständnis von Liebe.
Wir verbinden positive Assoziationen mit dem Wort Liebe. Glück, Zufriedenheit, Geborgenheit und Friede sind Worte die wir mit Liebe in Verbindung bringen.
Aber ist dieses Verständnis von Liebe nichts weiter als Utopie?
Der Wunsch nach dem "absolut guten" an dem wir uns festhalten können?
Ich sehe wie Menschen weinen wegen Liebe, sich Streiten wegen Liebe, gestresst sind wegen Liebe und sich sogar umbringen wegen Liebe.
Also was ist nun? Habe ich einfach ein völlig altmodisches Verständnis von Liebe, utopisch und fernab jeden reellen bezuges das ich sage "ich erkenne keine Liebe darin, wie andere sich Streiten und tonnenweise Tränen vergießen".
Ich liebe meine Eltern. Das ist eine Liebe so wie ich sie mir vorstelle.
Man streitet nicht, man hilft sich, man unterstützt sich und ist immer für den anderen da. Blindes Vertrauen und die Bereitschaft für den anderen zu sterben
Gibt es diese Liebe auch in einer Partnerschaft?
Existiert die "perfekte Beziehung"?
Ich, für meinen Teil, verliere nämlich immer mehr die Lust daran, eine Beziehung einzugehen, wenn ich sehe das diese fast immer durch Machtspielchen, Misstrauen und Eifersucht anstatt durch "wahre Liebe" beherrscht wird.
Oder ist Liebe so paradox?
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Monday, 07.November. @ 00:38:22 CET (925 mal gelesen)
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Ich bin ein wenig voll Einsamkeit, ein wenig voll Nichtbeachtung.
Deine Augen schauen mich an doch sehen sie mich?
Es gibt so vieles das ich dir gerne sagen würde, was ich dich gerne spühren lassen würde, doch das ist dir egal.
Ich habe schon so viele Schlachten geschlagen und bin so viele male schon gefallen.
So lasse ich dich gehen und
beobachte wie du mir den Rücken kehrst, so wie du es immer tust.
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Tuesday, 30.November. @ 18:42:15 CET (1510 mal gelesen)
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Kann mich wieder nich ablenken
Alles dreht sich nur um dich
Ich liege hier und zähl die Tage
Wie viele noch komm, ich weiß es nich
Was hast du mit mir gemacht,
Warum tust du mir das an
Was soll ich noch ändern
Ich komm wieder bei dir an
Ich will weg von hier
Doch es scheint egal wohin ich lauf
Das mit dir hört nich auf
Sag mir wann hört das auf
Und ich kämpf mich durch die Nacht
Hab keine Ahnung was du mit mir machst
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei will ich doch
Und ich kämpf mich durch die Nacht
Bin unter Tränen wieder aufgewacht
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei muss ich doch
Alle meine Wünsche
Habe ich an dir verbraucht
Ich kann es selbst nich glauben
Denn nur ich hol mich da raus
Es fällt mir schwer das zu kapiern
Doch irgendwie wird es schon gehen
Alles würde sich verändern, wenn ich dich nich mehr wiederseh
Ich will weg von hier
Doch ich weiß egal wohin ich lauf
Das mit dir hört nich auf
Sag mir wann hört das auf
Und ich kämpf mich durch die Nacht
Hab keine Ahnung was du mit mir machst
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei will ich doch
Und ich kämpf mich durch die Nacht
Bin unter Tränen wieder aufgewacht
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei muss ich doch
Liedtext von "Silbermond - Druch die Nacht"
Für Marie
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Saturday, 14.August. @ 03:59:12 CEST (1445 mal gelesen)
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Die unendliche Geschichte |
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"Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende."
Erfahrungsgemäß enden die meisten Geschichten mit diesen Worten. Aber leider sieht es im echten Leben meistens anders aus.
"The greatest thing you'll ever learn, is just to love - and to be loved in return"(Moulin Rouge) heisst es. Was dabei aber nicht berücksichtigt wird ist, dass Liebe und Zerstörung manchmal so nah aneinander liegen, wie Genie und Wahnsinn, und sie nur ein sehr schmaler Grad trennt.
Im Grunde ist Liebe nix anderes als pure Selbstsucht. Wir sind glücklich mit einem Partner, weil er uns alles gibt wovon wir glauben das es uns daran fehlt und dieses Gefühl des Glücks und der Vollkommenheit ist es was wir gemeinhin unter Liebe verstehen. Jeder der behauptet Liebe bedeutete den Partner herzugeben, damit er glücklich ist, hat sich darüber niemals wirklich Gedanken gemacht. Machmal ist es die Sehnsucht, nach dem was wir nicht haben können, und wovon wir glauben das es uns glücklich machen würde, die uns verrückte Dinge tun lässt. Fehlentscheidungen mehrfach treffen lässt und doch immer wieder zur selben Erkenntnis führt, nämlich zu der, dass da, wo wir Glück und Zufriedenheit erwarten, uns nichts ausser Enttäuschung und Trauer erwartet.
Doch unendlich wiederholt sich die Geschichte der Liebe und Enttäuschung, da die Sehnsucht bleibt und die Erinnerung an die Trauer auch.
Life Sux
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Thursday, 10.June. @ 03:15:42 CEST (1364 mal gelesen)
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Wie Frauen wirklich sind... |
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Ich hab die Schnauze voll.
Frauen lügen ständig! Sie wissen nicht was sie wollen und anstatt mal zu sagen was abgeht saugen sie sich lieber irgendwelche Geschichten aus den Fingern um dem "Konflikt" oder ihren damit einhergehenden Gewissensbissen aus dem Weg zu gehen.
Im folgenden 3 Geschichten die mir wiederfahren sind und die mir langsam den Kragen Platzen lassen.
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Friday, 26.March. @ 23:56:31 CET (965 mal gelesen)
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1000 vermeidlich glückliche Paare heucheln sich heute ihre unendliche, nie endende Liebe gegenseitig vor.
Und 1000 singles starten heute Abend eine verzweifelte suche nach einem gleichgesinnten.
Alles in allem also ein spitzen anlass zum feiern. Und genau das werden wir gleich tun...
Prost ;)
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Saturday, 14.February. @ 20:13:59 CET (544 mal gelesen)
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Wie ein Guardian Angel werde ich über sie wachen.
Sie beschützen
Für sie da sein, wenn sie mich braucht.
Sie auffangen wenn sie fällt.
Und genau wie einen Guardian Angel wird sie mich nicht sehen und nicht wissen das ich über sie wache.
Doch das Schicksal eines jeden Guardian Angels ist es, jeden Schmerz und Schaden seines Schützlings abzufangen und alle Narben statt seiner zu tragen.
Was die Zunkunft bringen wird ist noch nicht entschieden...
FaLLeNaNg3L
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Sunday, 25.January. @ 18:42:50 CET (1017 mal gelesen)
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Wenn man ein Jahr lang alleine war ist es ein so wunderschönes Gefühl jemanden zu finden der nicht nur die gleichen Interessen hat wie du sondern auchnoch an dir interessiert zu sein scheint.
Ein liebes Wort, eine Umarmung, ein Kuss kann so viel Glück in jemandem erzeugen.
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Wednesday, 17.December. @ 23:32:43 CET (558 mal gelesen)
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Die Frau - Ein Buch mit 7 Siegeln |
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Das Männer die Frauen nicht verstehen ist weder eine brandaktuelle Information noch ein Versuch dieses Geheimnis zu ergründen.
Es handelt sich viemehr um eine persönliche Situation die Ratlosigkeit in mir weckt. Scheinbar hab ich irgendeine angeborene Unfähigkeit was meinen Umgang mit Frauen betrifft.
Ich suche mir scheinbar immer Frauen die für mich unerreichbar sind. Und wenn es mal zu der unglaublichen Situation kommt, dass ein Mädchen das mir gefällt mir nicht im ersten Satz sagt das ich nicht ihr Typ sei, endet es doch meist damit das ich nur ein lustiger Zeitvertreib oder netter Gesprächspartner bin.
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Geschrieben von FaLLeNaNg3L auf Monday, 08.December. @ 01:32:17 CET (1166 mal gelesen)
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