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| Paradoxon Liebe |
 Fragt man Menschen danach, was Liebe ist, so wird wohl jeder eine ähnliche Antwort nennen. Wir haben ein klares Verständnis von Liebe.
Wir verbinden positive Assoziationen mit dem Wort Liebe. Glück, Zufriedenheit, Geborgenheit und Friede sind Worte die wir mit Liebe in Verbindung bringen.
Aber ist dieses Verständnis von Liebe nichts weiter als Utopie?
Der Wunsch nach dem "absolut guten" an dem wir uns festhalten können?
Ich sehe wie Menschen weinen wegen Liebe, sich Streiten wegen Liebe, gestresst sind wegen Liebe und sich sogar umbringen wegen Liebe.
Also was ist nun? Habe ich einfach ein völlig altmodisches Verständnis von Liebe, utopisch und fernab jeden reellen bezuges das ich sage "ich erkenne keine Liebe darin, wie andere sich Streiten und tonnenweise Tränen vergießen".
Ich liebe meine Eltern. Das ist eine Liebe so wie ich sie mir vorstelle.
Man streitet nicht, man hilft sich, man unterstützt sich und ist immer für den anderen da. Blindes Vertrauen und die Bereitschaft für den anderen zu sterben
Gibt es diese Liebe auch in einer Partnerschaft?
Existiert die "perfekte Beziehung"?
Ich, für meinen Teil, verliere nämlich immer mehr die Lust daran, eine Beziehung einzugehen, wenn ich sehe das diese fast immer durch Machtspielchen, Misstrauen und Eifersucht anstatt durch "wahre Liebe" beherrscht wird.
Oder ist Liebe so paradox?
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